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Wie Social Media unsere Beziehungen beeinflusst

Mehr als 75 % der Weltbevölkerung nutzen ab 13 Jahren Social Media. Das heißt auch, dass der Großteil der Menschheit sich bereits jeden Tag oft mehrere Stunden in der digitalen Welt aufhält. 


Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie Social Media unsere Beziehungen beeinflusst, positiv wie auch negativ. Er soll auch eine Lösung anbieten, wie wir bewusst damit umgehen lernen und wie wir unser Unterbewusstsein schulen können, mit der richtigen Einstellung Social Media zu nutzen und dabei sogar die Vorteile überwiegen zu lassen.


Dazu möchte ich erstmal ein paar Informationen geben, über die Funktionsweise des Unterbewusstseins und warum Menschen so anfällig für Manipulationen sind.


Die größte Illusion in unserer Welt ist die des autonomen Menschen. Denn wir Menschen sind keine Einzelwesen, die unabhängig von Umwelt, Prägung, Erziehung und anderen, meist geistigen, also übersinnlichen Faktoren wirklich selbstständig und frei ihre Entscheidungen treffen. Wir sind geistig alle miteinander verbunden und nutzen die Informationen des morphogenetischen Feldes, um unser Leben zu gestalten. Das tun die Meisten sehr unbewusst. 

Doch es gibt immer mehr Menschen, die durch Bewusstwerdung in der Lage sind, diese Fähigkeiten zu nutzen, um ihre Entscheidungen, Reaktionen und Interaktionen mit anderen möglichst bewusst durchzuführen und damit Fehler zu vermeiden oder mindestens zu korrigieren. 


Dies geschieht durch nach Innen hören, fühlen, sehen von Bildern und korrigieren von gespeicherter Information hin zu einer heilenden, meist vergebenden Sicht auf die Dinge. 


Es ist nichts Neues, dass wir mit unseren Sinnen Informationen aus der Umwelt erhalten, die für unsere Entscheidungen und unsere Interaktionen mit der Umwelt wichtig sind. Doch unser Unterbewusstsein ist nicht nur eine Sammlung von Informationen aus allen unseren Leben, sondern gleichzeitig die Verbindung zum Unbewussten, worin unser wahres Wesen liegt.

Und was vielen vielleicht noch nicht bekannt ist. Unser Gehirn kann sich nur 150 Menschen merken. Alles darüber hinaus wird mit den vorhandenen Daten abgeglichen und als `ist so wie...´ gespeichert, womit unser allseits beliebtes Schubladendenken ebenfalls entschlüsselt ist. 


Mehr Information führt nicht zwangsläufig zu mehr Wissen.


Das Unterbewusstsein reagiert wahlweise auf äußere Reize mit Kampf, Flucht oder Erstarren. Je nachdem, was bisher erfolgreich war.

Oder, und das ist vielen noch nicht so bewusst, mit dem Vorspielen von Verbundenheit! Denn Verbundenheit ist das, was wir alle wollen. Doch ob sie echt ist, ist die große Frage unserer Zeit. Und so wird Social Media unabsichtlich, oder womöglich geistig gelenkt, zum Spielfeld für echte oder auch, und das scheint aktuell eher zuzutreffen, unechte Verbundenheit.


Letzteres kann dazu führen, dass Menschen, ohne es absichtlich zu wollen, eine Maske aufsetzen und nicht sagen und tun, was sie fühlen, sondern paradoxe Handlungsweisen oder Reaktionen zeigen. Solange sie damit erfolgreich sind, hinterfragen sie dieses Verhalten nicht.



Social Media und Abhängigkeit, Social Media beeinflusst Beziehungen, unechte Welt, Konsum von Social Media, Gefahren und Chancen von Social Media



Und so passiert es meist unabsichtlich, dass wir uns im Social Media gegenseitig eine falsche Verbundenheit vorspielen und nicht echt sind. Nicht echt sein können. Denn auch wenn wir Videos von uns aufnehmen, ist es nochmal was anderes als die spontane Interaktion. Ein Video kann man schließlich bearbeiten und man kann es sogar mittels Filtern oder KI und AI so aufhübschen, dass man viel besser herüberkommt, als im wahren Leben.


Nur in dem unverfälschten, direkten und persönlichen Gespräch können wir einander richtig begreifen. Wir brauchen daher unsere 3 Hauptsinne jeden Tag am häufigsten: 


  1. Sehen

  2. Hören

  3. Fühlen


Doch was passiert, wenn sich unser Unterbewusstsein, das sich auf die Informationen der Sinne stützt, nicht darauf verlassen kann, dass diese Informationen richtig sind?


Es wird zwar dennoch versuchen, sich aus den vorhandenen Informationen eine Meinung zu bilden, aber es wird immer weniger gelingen, diese Informationen als richtig oder falsch einzustufen. Das ist übrigens auch eine häufige Ursache für toxische Beziehungen. Meist kann der Partner, der seiner Wahrnehmung aufgrund von ständiger Fehlinformation oder Doppeldeutigkeit nicht mehr traut, nicht mehr entscheiden, was richtig oder falsch ist.


Wenn wir nun weiter in die digitale Welt abdriften und die persönliche Interaktion immer rarer wird, so ist es sehr wahrscheinlich, dass Menschen einander schlechter verstehen, misstrauischer werden, weil sie andere nicht so sehen, wie sie wirklich sind, und so unsere Gesellschaft nicht etwa in die Verbundenheit kommt, sondern in die Trennung. Und diese Trennung wird dann durch eine künstliche, falsche und oberflächliche Verbundenheit ersetzt, die der Konsum von Social Media leider ist. Wer sich wundert, warum unsere Beziehungen immer häufiger toxisch werden, sieht hier hoffentlich einen roten Faden.


Unsere Sinne werden permanent getäuscht.


Wir leben bereits in einer Welt der Täuschung und falschen Erwartungen.

Nichts ist so, wie es scheint.

Social Media spielt hier eine wichtige Rolle und (ver)führt die Menschen, sich nicht mehr wahrhaftig zu verbinden. Es gibt der Oberflächlichkeit, der angeblichen Freiheit, immer zu jeder Zeit überall mit seinen angeblichen Freunden in Kontakt treten zu können und den Missverständnissen, durch viel zu einseitige Kommunikation, nur Vorschub.



Selfie, Social Media Post, Blog über Social Media, Beziehungslos


Und was ist mit denen, die ihren 6. Sinn, ihre Herzenergie, ihren Geist, ihre Liebesfähigkeit und was noch alles dazu gehört, noch nutzen?


Sie empfinden diese digitale Welt als einen großen Betrug an ihrem ursprünglichen Wesen und einen Verlust des wahren Lebens. Sie wollen am liebsten nicht daran teilnehmen. Doch viele müssen es, um die klägliche Verbindung zu denen zu halten, die mehr hier als anderswo zu finden sind, und nicht zuletzt um ihr Geld damit zu verdienen, weil seit Corona viele physische Treffen rarer geworden sind und die Welt sich davon nicht wirklich erholt hat. Einige Yogastudios, Therapiezentren und Orte, wo Gemeinschaft stattfand, konnten sich nicht halten. Die meisten haben es akzeptiert, dass die Welt nun digitaler ist, und auch ich biete meine Paarberatung und Hypnose online an. Es soll also keine Kritik sein, sondern lediglich ein Aufzeigen von Tatsachen.


Und so verlagert sich alles immer mehr in die sozialen Medien, die eigentlich mal dafür ersonnen wurden, um Menschen auf privater Ebene miteinander im Kontakt zu halten, auch wenn sie weit voneinander entfernt leben. Doch man kannte sich zumeist auch aus dem physischen Leben. Es war zu Anfang komisch, sich mit völlig Unbekannten so zu unterhalten. Heute ist das völlig normal und es hat uns auch Perspektiven eröffnet, sodass es uns möglich ist, von den entferntesten Orten aus zusammenzuarbeiten. 


Social Media hat, wie alles in der Welt, eine gute und eine schlechte Seite.


Ja, es ist nun möglich, über das Internet Geld zu verdienen, und es war, zumindest für die ehemaligen Krämer und Warenhändler, nie leichter. 

Doch was wirklich wertvoll ist, bleibt oft auf der Strecke. Und ich frage mich schon seit Jahren, wie lange die Menschheit brauchen wird, um den Betrug an ihrem Leben und ihren Beziehungen zu erkennen. Denn es wurde die echte Verbindung gegen eine unechte ausgetauscht, die sich einfach nicht so anfühlt, wie die zwischenmenschliche Beziehung zu Menschen, die real im eigenen Leben vorkommen und mit denen man sich regelmäßig Angesicht zu Angesicht austauscht. 


Im Übrigen wertet das Unterbewusstsein jede Form von Betrug in der gleichen Kategorie. Das Wort selbst trägt die Bewertung in sich und wird auf alles angewendet, was sich so anfühlt, wie betrogen werden. Es führt immer zu einer herben Ent-Täuschung. Deshalb fühlen sich viele User nach dem Konsum eher schlechter. Doch genau das ist wohl nötig, um diese Täuschung zu beenden, da Menschen in der Regel neue Wege suchen, wenn sie erkennen, dass ihnen etwas nicht guttut. 


Aus dieser Täuschung resultierend, gibt es heutzutage mehr Singles auf dem Planeten als je zuvor. Und damit meine ich nicht nur alleinlebende Menschen, sondern auch die, die zwar in einer Partnerschaft oder Familie miteinander leben, ein adäquater Informationsaustausch durch Gedanken, Gefühle, Gespräche und körperliche sowie seelische Nähe dennoch nicht vorhanden ist. Ich meine einsame Menschen.


Die Verbindung der Menschen untereinander, sodass sie voneinander lernen und sich weiterentwickeln, ist unsere Lebensbasis. Wenn wir sie verlieren, sind die Folgen kaum auszumalen. Und auch wenn die unechte Verbundenheit, die man sich durch Social Media erschaffen kann, irgendwie darüber hinwegtröstet, so hinterlässt sie immer den bitteren Beigeschmack der fehlenden Nähe.

Wenngleich es niemals die tatsächliche menschliche Interaktion ersetzen kann, kann es zumindest dem Unterbewusstsein vorgaukeln, dass man hier Freunde oder mindestens mal Gleichgesinnte findet.


Doch was gelernt wird und wohin die Entwicklung geht, ist sehr stark abhängig davon, WAS man im Social Media konsumiert und was man als Content Creator, egal ob privat oder beruflich, in dieses Feld hineingibt.


Da der Algorithmus mittlerweile so intelligent ist, dass er uns immer mehr von dem zeigt, worauf unsere Aufmerksamkeit bisher gefallen ist, kann das Menschen hervorragen manipulieren, Dinge zu kaufen, die sie bei wachem Bewusstsein nie gekauft hätten oder Content zu konsumieren, der ihnen die Lebenszeit, in der sie viel Wichtigeres hätten tun können, regelrecht stiehlt. 


Bleibt man nämlich aus irgendeinem Grund an einem Beitrag hängen, nimmt der Algorithmus das als Interesse wahr, ohne zu differenzieren, welche Art von Interesse das ist.


Ohne es zu merken, werden so viele süchtig von einer Welt, die nicht wirklich existiert. Doch wie auch bei anderen Drogen dauert es sehr lange, bis ein Süchtiger bemerkt, dass es ein Suchtmittel ist. Und die meisten bemerken es nie, weil das Unterbewusstsein diese Wahrheit unterbindet, um weiter nach dem Gefühl der Verbundenheit zu suchen. 

Es wird dann immer mehr konsumiert, um sich besser zu fühlen, und manche haben bereits gelernt, mit dem Algorithmus so zu interagieren, dass sie absichtlich bestimmte Themen überlesen, um nur die schönen und guten Bilder zu sehen. So wird vermieden, die Realität, die vor dem Fenster geschieht, überhaupt zu erkennen und oft wird damit auch das Leid, das anderen tagtäglich in der Welt geschieht, ausgeblendet. Das mag nicht für alle Plattformen gelten, da sie sich in ihrer Ausrichtung und ihrer Zielgruppe unterscheiden, aber die User wissen je nachdem, wie sie im Unterbewusstsein geführt sind, intuitiv, was sie anschauen und was nicht. Und so können kritische Posts aus dem Blickfeld verdrängt werden, damit niemand sich damit beschäftigen muss. 


Es ist wie eine Flucht aus der physischen Welt in die digitale.



Menschen mit Masken, unechte Social Media Welt, digitale Welt, keiner redet mehr mit dem anderen, abgestumpfte Gesellschaft


Wie manipuliert man Menschen am Besten?


Indem man EMOTIONEN in ihm oder ihr hervorruft, um den Zuseher oder Leser zunächst an sich zu binden. Damit erhalten manche Menschen sehr viele Follower. Weil sie gut darin sind, die richtigen Knöpfe zu drücken und insbesondere das Gefühl der Verbundenheit zu ergattern. Doch das Unterbewusstsein kann nicht zwischen echter und unechter Verbundenheit unterscheiden. Es sucht lediglich nach dem guten Gefühl, womit es das erreicht, ist zweitrangig.


Das ist im Grunde ein alter Hut und wird in der Werbung für Produkte schon lange verwendet. So kaufen Menschen bevorzugt Produkte, bei denen sie sich emotional durch die Werbung angesprochen und emotional berührt fühlen. Nur dass es heutzutage aktiv darum geht, dass der Follower sich mit der gesehenen Person, die das Produkt verkauft, stark verbunden fühlt - und das geschieht durch Identifikation.


Der Weg ist immer der Gleiche: zeige eine negative Emotion, die durch ein bestimmtes Problem hervorgerufen wird, dass der potenzielle Kunde hat, verstärke die negative Emotion durch bestimmte Bilder, Musik und Texte und gib dann die Lösung, sodass eine positive Emotion entsteht und der unreflektierte Käufer einem das Produkt aus den Händen reißt.


Doch was wir als soziale Wesen in den sozialen Medien eigentlich suchen, ist ja nicht ein Produkt, sondern wir suchen Verbindung, Wachstum und Selbsterkenntnis. 


Wir suchen EMOTIONEN. 


Wenn wir ein Problem haben, suchen wir auch nach der Emotion, die uns wieder gut fühlen lässt, aber nicht unbedingt nach Rat, wie wir das Problem ursächlich lösen können. Deshalb verkaufen die, die die richtige Emotion anbieten, auch ihr Produkt am besten. Selbst wenn es keine wirklich nachhaltige Lösung des Problems ist. So funktionieren wir, wenn wir unbewusst sind und uns mit diesen Mechanismen nicht auseinandersetzen. Und so werden unechte Verbindungen genutzt, um sich an anderen zu bereichern, die nur enttäuscht sein können, da das, was draufsteht, oft nicht drin ist.


Wenn Menschen echte und unechte Verbindung nicht mehr unterscheiden können, sind sie leicht zu (ver)führen.


So verdienen manche Content Creator oder Influencer mit Kurzvideos ihr Geld, in denen sie ihr Leben zur Schau stellen, was man als unterbewussten Wunsch, gesehen zu werden, durchaus werten kann. Denn manch erfolgreichem Online-Unternehmer ist es durchaus egal, ob sie auch mal nackt durchs Bild huschen müssen, um die Blicke auf sich zu ziehen. Hauptsache, der Rubel rollt oder die Followerzahl geht hoch, weil es eine Sucht geworden ist, diese täglich zu überprüfen. Gleichzeitig geben genau diese Menschen oft zu verstehen, dass sie hochsensibel seien und nur wenig in Kontakt mit Menschen treten können. Irgendwie paradox, oder? 


Das gilt natürlich nicht für alle Content Creator oder Influencer. Doch manche kennen tatsächlich keine Grenzen. Hier sieht man auch, dass manche selbst ihre Follower nicht als Menschen sehen, was sie ihnen gern zum Vorwurf machen, wenn sie mit einer Aussage anders verstanden werden, als es beabsichtigt war. Der Kreis schließt sich.


Die Erwartungen an die Follower und auch an die digitalen Creator sind einfach völlig überzogen und entsprechen nicht dem, was die Realität hergibt. Und so baut sich auf beiden Seiten ein psychischer Druck auf.


Es ist eine falsche Verbundenheit, die hier offensichtlich gelebt wird.


Das Schlimmste ist, dass viele von ihnen womöglich früher oder später eine Therapie brauchen werden, weil sie sich selbst verraten und verkauft haben, für Produkte, die sie selbst wahrscheinlich nicht einmal nutzen würden, wenn sie sie nicht geschenkt bekämen. Somit haben sie sich selbst vor allem für Geld in ein Schema gepresst. Und genau das klagen sie bei der älteren Generation an und sagen, ihre Eltern und Großeltern hätten ihr Leben lang nur für Geld gearbeitet und nichts vom Leben gehabt. Dabei tun sie meist das Gleiche - eben nur auf eine andere Art, die nach außen besser aussieht.


Wenn man Menschen mit fehlendem Selbstwert sucht, kann man sie insbesondere im Social Media finden. Einige jubeln Selbstliebe und Selbstwert in die Höhe, während sie selbst jede keimende, echte Verbindung selbst sabotieren und lieber auf die unechte Welt in ihrem Handy schauen. 


So sind einige Kommentare oft nicht nur wohlwollend, sondern auch, ohne jede Selbstreflexion, angreifend und verletzend. Auch das hinterlässt Spuren auf den Seelen aller, die im Social Media anwesend sind. 


Es fehlt an Authentizität, aber auch an einer klaren Selbstregulation. Und zumeist sind die gezeigten Bilder und Videos eben nur eine schöne, heile Welt, die in Wirklichkeit so nicht in ihrem Leben existiert. Manche gehen nun dazu über, auch die Schattenseiten zu zeigen. So weinen viele mittlerweile in die Kamera und erklären ihrem Publikum, dass auch sie Menschen mit allerlei verschiedenen und echten Gefühlen sind. Das geschieht aus meiner Sicht meist aus der bereits einsetzenden Verzweiflung heraus, ob diese Welt, die sie sich aufgebaut haben, das ist, was sie wirklich wollen. Und es ist ein klares Zeichen für die Enttäuschung, die viele immer wieder fühlen und doch nicht wahrhaben wollen, da es bedeuten würde, sich von dem lösen zu müssen, worauf man sein persönliches Lebensglück projiziert hat.


Viele Menschen sind voyeuristischer Natur, auch wenn das kaum jemand zugibt, und schauen gern mal in fremde Stuben und Oberstübchen und erfreuen sich an dem emotionalen Orchester, das ihnen geboten wird. Denn das ist es, was das Unterbewusstsein will: EMOTIONEN.


So können sie entweder ihre eigenen Emotionen nochmal hochholen und fühlen, oder einfach eines übernehmen, was sie gerade eigentlich gar nicht haben. Jedoch werden die Emotionen dabei nur verstärkt und nicht geheilt. Denn um eine Emotion nachhaltig zu heilen, muss man sie aktiv fühlen. Doch beim Konsum von Social Media fühlen wir nicht - wir erhalten Emotionen aller Art, unser Körper reagiert automatisch auf die Bilder, Musik und Texte mit Mitgefühl, aber im schlimmsten Fall stagnieren diese Emotionen dann im Körper und belasten ihn. Das kann zu psychischen und körperlichen Erkrankungen führen, da Emotionen schlussendlich Energie sind.


Um genau zu sagen: Lebensenergie.


Diese Energie wird also gebunden und immer wieder getriggert, doch ist der Trigger nicht mehr da und beruhigt sich das Nervensystem, will der Süchtige mehr davon. Weil das System so paradox ist und mehr von den Emotionen will.


Es schürt EMOTIONEN und das ist das Suchtmittel.


Weil es die gibt, die gesehen werden wollen und die, die sehen wollen.


Weil es die gibt, die fühlen wollen und die, die Emotionen hervorrufen wollen.


Weil es die gibt, die stille Beobachter sein wollen und die, die Geschichten erzählen wollen.


Doch beide zeigen kaum ihr wahres Gesicht. Wenn sie nur ein bisschen davon zeigen, werden sie meist schon angegriffen, klein gemacht oder gleich mundtot. Und davon können ebendiese erfolgreichen Influencer alle auch ein Liedchen singen. Sie meinen, die Menschen gönnen ihnen ihren Erfolg nicht, was vielleicht in manchen Fällen so ist, aber meines Erachtens nach, nicht die wahre Ursache der negativen oder gar Hasskommentare ist.


Was ich aus psychologischer Sicht eher denke, ist, dass Menschen, die die ganze Zeit eine falsche, heile Welt gesehen haben, nicht ihrer Illusionen beraubt werden wollen. Sie wollen eigentlich gar nicht ihren eigenen Schmerz sehen oder fühlen. Sie wollen ihm ausweichen. Und genau deshalb sind so viele im Social Media und schauen sich bunte, schöne Bilder an. Weil sie hoffen, so den Schmerz und die Realität um sie herum vergessen zu können. 


Sie greifen immer dann an, wenn die Content Creator oder Influencer sich mal schwach zeigen, sodass sie auch andere Seiten haben, als immer nur freudestrahlendes Rumgehüpfe, perfektes Make-up und immer den richtigen Satz auf Lager zu haben. Da das manch einem Voyeur, der nun mal was anderes erwartet hat, den Tag vermiest, wird mit verbalen Attacken der unartige Dienstleister wieder zurück ins Glied gedrängt. Denn Influencer und Content Creator sind im weitesten Sinne Dienstleister und sie sind Menschen, die geliebt werden wollen. Also tun sie, was die Follower erwarten, auch wenn es manchmal keinen Spaß mehr macht und man einen Filter braucht, um die eigenen verweinten Augen zu kaschieren.


Was aber bei vielen eher zum Tragen kommt, ist, dass sie den Betrug erkennen und nur darauf gewartet haben, dass es sozusagen auffliegt. Und dann erfreuen sie sich daran, dass es dem digitalen Unternehmer, den sie meinen, sehr privat zu kennen, schlecht geht und verhalten sich wie ein schlechter Freund oder Verwandter, der nach einer Trennung zu einem sagt: Siehst du, ich wusste immer, dass er nicht zu dir passt.

Was das über einen Menschen aussagt, weiß jeder mitfühlende Mensch selbst. Es ist jedenfalls auch keine Lösung, sondern eine Verstärkung des Problems.


Ich sage das so drastisch, weil ich es mehrfach so gesehen habe. Und ich finde es traurig, aber gleichzeitig ein Zeichen der fehlenden Reflexionsfähigkeit von vielen. Manch Influencer:in äußert sich dann auch mal kritisch zu solchen Kommentaren und versucht dennoch die oder den Starken zu spielen, nicht zuletzt um ein womöglich angekratztes Image (BILD) wiederherzustellen. Doch auch hier ist es einfach nicht authentisch und führt wieder zu neuen Problemen.


Es ist ein Teufelskreis.


Natürlich gibt es bei allem auch Ausnahmen, die sich nicht in der digitalen Welt verlieren, aber da die Follower immer jünger werden, ist die Gefahr, früh in die Abhängigkeit der falschen Verbundenheit für die jüngere Generation noch größer.



junge Mädchen konsumieren digitale Medien, Gefahr für junge Menschen durch Social Media, ist social media gefährlich für Jugendliche?, Ab wann darf ein Kind Social Media?


Warum wir uns so unnatürlich verhalten und unechte Verbindungen eingehen, obwohl wir echte Verbindung suchen und dringender brauchen, denn je?


Nun, das liegt daran, weil wir oft durch unsere Mitmenschen keine adäquate Hilfe erwarten (können). Die Gründe hierfür liegen nicht selten in negativen Kindheitserfahrungen, aber auch in einer generell abgestumpften Gesellschaft, die unechte Verbindungen akzeptiert hat und von echten kaum unterscheidet. Sodass es als natürlich erlernt wurde, sich hinter einer Maske aus unnatürlichen Verhaltensweisen zu verstecken, statt zu zeigen, dass man gerade überfordert, an seiner Grenze oder hilflos ist. 


Die, die sich an ihre Maske so sehr gewöhnt haben, dass sie sie kaum noch absetzen können und selbst in ihrem ganz privaten, physischen Leben noch immer so sein wollen, zeigen sehr oft Abwehrreaktionen, wenn man sie darauf anspricht. Sie glauben, dass das aufgesetzte Gesicht ihr wahres sei und erkennen ihre eigenen Probleme gar nicht mehr. Da es so viele tun, ist es ja auch kein Problem und man muss sich gar nicht hinterfragen. Bis man eines Tages aufwacht und sich wundert, warum man nicht weiß, was wahre Liebe ist und wie man mit einem physischen Wesen an der Seite interagiert, ganz ohne Maske. 


Und hier ist der Weg bereits vorgezeichnet. Denn ich bin sicher, dass der Mensch an sich intelligent genug ist, um diesen Betrug irgendwann zu erkennen und sich aktiv der physischen Welt zuwenden wird. Viele zeigen heute schon, dass ihnen ein Aufenthalt in der Natur, Zeit zu zweit oder mit der Familie und auch Zeit mit sich selbst, fernab von digitalen Medien generell sehr guttut und sie es auch wollen. 


Es sprießen die Aussteiger Retreats nur so aus dem Boden und geben Menschen die Möglichkeit, aus der falschen Welt in die Wahrhafte zurückzukommen. Und immer mehr nutzen diese Angebote, was aus meiner Sicht sehr erfreulich ist und zeigt, dass sich in der echten Welt eben doch vieles von allein reguliert. Wenngleich das nicht auf alle zutrifft und der Kollateralschaden immer noch viel zu hoch ist. 



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Manche der digitalen Unternehmer, aber auch viele private User, scheinen wie Stars sein zu wollen. Sternchen, Z-Promis, die nach Applaus lechzen, ohne zu bemerken, dass niemand, der da applaudiert, sie wirklich kennt. Und es müsste ihnen eigentlich, um gesund zu bleiben, vollkommen gleich sein, ob es irgendwem gefällt, was sie in ihrem Leben tun. Und konsequenterweise müssten sie dann ihr Leben auch wieder privat führen, wie die meisten Stars, die das gelernt haben und aus dem Rampenlicht freiwillig in die Unbekanntheit zurückwollen, weil sie sonst kaputtgehen. 


Doch würden sie das tun, wäre das viele Geld und alle damit verbundenen Träume auch passé. Oder zumindest wäre der Weg dahin nicht mehr so leicht.


Und hier zeigt sich eben, wer wirklich Selbstwert hat.


Selbstwert hat nichts mit Geld zu tun. 


Selbstwert ist das, was jedem Lebewesen in die Wiege gelegt wurde. Er ist nicht veränderbar, aber man kann mit dem Ego eine andere Idee darüber setzen, die man dann als Ziel definiert und es mit Geld in Verbindung bringen. Schon hat man sich ein Problem erschaffen, statt die Wirklichkeit, die bereits da ist, dankbar anzunehmen.


Social Media kann Leben von heute auf morgen massiv verändern. Im Positiven, wie im Negativen.


Umso mehr ist es wichtig, sich selbst genau zu überlegen, was man im Social Media SUCHT! Ja, das war jetzt zweideutig.


Das Einzige, was die Meisten im Social Media bekommen, sind Ratschläge von unbekannten Dritten, die manchmal sogar Bots und Fake Profile sind, und damit werden die Probleme nicht gelöst, sondern verstärkt. Natürlich gibt es auch die, die echte Lösungsansätze in Form von Kommentaren unter Posts geben, aber hier wird oft etwas falsch verstanden, sodass es immer weniger wird und nicht mehr die Lösungsfindung im Fokus steht, sondern nur noch das Teilen des eigenen Leids. 


Denn nun kommt das, was das Unterbewusstsein auch tut, um das Individuum vor dem eigenen Schmerz zu schützen: Es negiert, je ein Problem gehabt zu haben oder um Hilfe gebeten zu haben, um nicht weiter durch Hater, Rat-Schläge oder andere nicht erwünschte Kommentare behelligt zu werden. 


Übrigens bedeutet das Wort "behelligen", Licht ins Dunkel bringen.


Und wenn andere Licht ins Dunkel des eigenen Unterbewusstseins bringen, wird es meist genauso wenig wie von den nahen Verwandten angenommen. Man reagiert wie gewohnt, mit Abwehr, weil sich dem Schmerz zu stellen einfach zu grausam wäre. Denn das Unterbewusstsein reagiert nicht auf den Menschen, der vor einem steht, sondern auf die eigene innere Welt - und damit auf die alte Wunde, die nicht geheilt wurde. Und wer nur noch in der digitalen Welt lebt, sein ganzes Leben danach ausrichtet, kann auch nur mit Abwehr darauf reagieren, wenn jemand diese wunderbare, heile Welt infrage stellt oder kritisiert.


Um den Ratschlägen, Kritik oder Hatern auszuweichen, zeigen sich viele nur noch in ihrem absolut perfekten Leben, mit perfekten Häusern, perfekten Kindern, perfekten Hunden und Katzen und natürlich sieht es immer so aus, als seien alle reich und schön, Filter sei Dank! 


Doch das, was wirklich da ist, wird verschleiert. Nicht selten auch, um bald ein neues Produkt zu verkaufen. Und hier werden die bereits verbundenen Follower gern geschröpft, um den Lebensstil weiterhin vorleben zu können, der die Follower in der falschen Verbindung hält. Denn ein Produkt, das günstig ist, wird am Frühstückstisch einfach gekauft, während der eigene Mann oder gar die Kinder ebenso ins Handy schauen wie man selbst. Dann gibt es einen kurzen Erfolgsmoment, der kurz darauf in Vergessenheit gerät. Dann schlägt die Realität kurz zu - das eigene Leben ist nicht so, wie das im Handy. Und schon beginnt das Unterbewusstsein zu vergleichen, und bei manchen geht das so weit, dass sie ihre Familien unbewusst zerstören, um dem Leben hinterherzurennen, was die anderen vermeintlich haben.


Und die, die verkaufen, erfreuen sich an den Zahlen auf ihrem Konto, während sie selbst immer mehr zu einer hohlen Figur im Internet mutieren.



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Kommunikation läuft hauptsächlich über Technik und Probleme werden ausgeblendet und nicht mehr angesprochen, da alle nun gelernt haben, Kritik und anderen Sichtweisen auszuweichen. Wenn man das nicht vorab konnte und dennoch negative Kommentare bekommt, wird dann einfach die Keule der Übergriffigkeit herausgeholt, um den "Angreifer", der womöglich nur helfen wollte, abzuwehren. Social Media fördert also unsere Aggressionen und negative Gedanken und Handlungen, was den meisten Menschen gar nicht auffällt. Denn sie bemerken nicht, dass sie ungehalten werden, wenn man sie unterbricht, während sie eine Nachricht an einen völlig unbekannten Menschen verfassen.


Und so findet gar keine Lösungsfindung mehr statt, sondern die Menschen behalten ihre Emotionen für sich und versuchen alles selbst zu lösen, dabei haben alle mehr Emotionen denn je durch das ausgelöst, was sie tagtäglich konsumieren.

Manche haben sich jahrelang mit Meditation, Yoga und anderen Methoden wirklich weit gebracht, aber deshalb können die meisten noch lange nicht sich selbst heilen. Sucht ist nicht so leicht alleine heilbar. Es ist eine komplexe Intervention nötig, die, um nachhaltig zu sein, möglichst direkt im Unterbewusstsein erfolgt.


Denn genau mit diesen Abwehrreaktionen, mit denen man auf andere reagiert, werden die Probleme und ihre Ursache vom Unterbewusstsein auch für die eigene Wahrnehmung verdeckt. So kann man bei sich selbst nur bedingt weit schauen und wenn man gut ist, andere von den eigenen Fehlern abzulenken, kann man das auch mit sich selbst. Es ist der Betrug an sich selbst, der hier sichtbar wird und dann auch wieder verdeckt werden muss, indem man die Sucht gänzlich negiert.


Wenn Menschen wegen Hypnose zu mir kommen, sind sie trotz Meditationserfahrung und der Überzeugung, sie wüssten schon alles über sich, sehr überrascht, was das Unterbewusstsein an Informationen für die Lösungsfindung bereithält. Und wenn etwas hochkommt, was schmerzhaft ist, dann ist das Unterbewusstsein noch immer der Retter in der Not und wehrt die Ursache für den Schmerz ab, in der Regel durch ABLENKUNG! Damit das nicht geschieht und die Ursache behoben werden kann, braucht es eine äußere Führung, die die Person auf Kurs hält. Das ist meine Arbeit. Denn ausweichen können wir alle sehr gut und Social Media trainiert uns darin.


Und so zücken die Meisten dann doch das Handy und lassen sich wieder in die Welt des Social Media fallen, statt sich jemanden zu suchen, der tatsächlich helfen kann. Denn sie sind sich auch immer seltener ihrer wirklichen Probleme bewusst. Weil der stundenlange Konsum so wundervoll die Zeit nimmt, in der man mal einfach ganz alleine, ohne irgendeine Tätigkeit mit sich selbst auf der Couch oder dem Yogakissen sitzen könnte, um das zu tun, was heilsam wäre: 


Nach innen hören, fühlen und sehen.


Doch das ist für ein aufgescheuchtes Nervensystem, das bereits süchtig nach EMOTIONEN ist, viel zu langweilig. Die Gedanken rauschen laut durch den Kopf und die Bilder flackern vor den Augen. Innere Ruhe - Fehlanzeige. Und so geben es viele auf, bevor sie überhaupt gelernt haben, was Meditation ist und wie sie erreicht wird.



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Das heißt, dass die, die bei Social Media auch anwesend sind und adäquate Hilfe anbieten können, meist nicht ernst genommen werden oder man sich an dem alten Geldthema aufhängt. Dann wird behauptet, man habe kein Geld für eine Therapie oder ein Coaching. Interessant ist nur, dass die gleichen Menschen jeden Tag hunderte Euro für meist Plastikprodukte auf Social Media ausgeben, um ihr Problem damit noch mehr zuzudecken und unsere Erde weiter unter Stress zu setzen.


Spricht man sowas an, ist man schnell der Bu-Mann!


Social Media trägt seit Jahren dazu bei, dass Menschen einander beibringen, kein Mitgefühl mehr zu haben und sich auch nicht gegenseitig zu helfen, sondern sich nur in ihrem positiven oder negativen Gefühl zu bestätigen, ungeachtet der tatsächlichen Ursachen.


Sätze wie: "Das tut mir so leid für dich.", oder: "Ich verstehe dich total.", oder "Mir geht es genauso. Du schaffst das schon.", sind allesamt keine Hilfe. Sie versperren sogar die Selbstheilung, da Heilung nichts mit Mitleid zu tun hat. Ein guter Therapeut oder Coach hat Mitgefühl, aber er schaut vor allem nach der wahren Ursache und lässt sich eben NICHT von der erzählten Leidensgeschichte ABLENKEN. In der Hypnoseausbildung wurde uns daher zuerst beigebracht, dass es immer eine erzählte Geschichte gibt, an der man vorbeischauen muss, um die Ursache zu sehen. 


Doch die meisten Menschen haben Angst, gesehen zu werden, denn sie glauben insgeheim, dass das, was man da sieht, etwas Böses, Dunkles oder Negatives ist. Meine Kund:innen sind oft sehr überrascht, dass die Selbstfindung etwas anderes zutage fördert und sind rückblickend erleichtert, sich endlich damit beschäftigt zu haben, statt weiter vor dem Schatten zu flüchten.


Mitgefühl und Mitleid sind nicht das Gleiche.


Ersteres beweist lediglich, dass Therapeuten und Coaches auch Menschen sind und die gefühlte Emotion auch aus dem eigenen Leben kennen, somit emphatisch reagieren können. Ich stelle mich dann nicht über mein Gegenüber, wenn ich sage, was mir in dieser Situation geholfen hat oder was ich weiß, was helfen könnte. Das zurückzuhalten wäre fehlendes Mitgefühl und in manchen Fällen sogar fahrlässig.


Mitleid hingegen ist selbst in der Emotion zu verharren und keine Lösung zu haben. Man hat selbst das Leid. Deshalb heißt es ja auch: Das tut MIR leid. Doch geteiltes Leid ist eben nicht halbes Leid, sondern es wird vermehrt und nun müssen zwei leiden. Und das geschieht am häufigsten und hilft leider niemandem, auch wenn die meisten sich freuen, wenn sie in ihren Emotionen bestätigt werden und sich auf diese Weise verbunden fühlen. Verbunden im gemeinsamen Leiden. 


Und hier ist sie wieder. Die falsche Verbindung. Die Verbindung, die von der Heilung wegführt und die Probleme in Beziehungen erhöht.


Die ONE FITS ALL Lösung gibt es nicht wirklich!


Ist sich dann doch jemand seiner Probleme bewusst geworden, die interessanterweise meist auch durch den Konsum von Social Media entstanden sind, wird dann der Content der aus dem Boden sprießenden Experten konsumiert. In der stillen Hoffnung, eine möglichst kostenfreie und schnelle Lösung zu finden. 


Im Grunde will so mancher vielleicht nur die Bestätigung, dass es Zeit ist, sich von dem toxischen Menschen zu trennen, den man früher, als die Welt noch bunter war, so sehr liebte. Doch nun ist er nervig geworden und ohne auf die wahren Ursachen zu schauen, liefert Social Media die besten Urteile am Fließband, die die Entscheidung erleichtern. 


Woher weiß ich das? Aus meinen Content-Insights. Hier kann ich genau sehen, welche meiner Videos bei meinem Publikum ankommen und welche nicht. Und wenn ich eines sehen kann, dann dass die, die die Aufschrift toxische Beziehung oder Liebeskummer tragen, am meisten angeschaut werden. Jedoch gefällt vielen nicht, was ich da sage, denn ich blase nicht in das allgemeine Horn und fordere unverfroren die Zusehenden auf, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Und schon bin ich wieder uninteressant.


So ist es für viele zum Sport geworden, den eigenen Partner psychologisch zu analysieren und ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu attestieren, weil ein Coach, der aus eigener Erfahrung absoluter Experte auf diesem Gebiet ist, im Social Media genau sagt, was einen Narzissten ausmacht.


Und genau danach ruft das Publikum und die ONE FITS ALL Lösung verkauft sich wie warme Semmeln. Denn sie hat eines immer gemeinsam: Sie hilft nur, indem der Andere der Böse ist und man selbst das Opfer. Dann bleibt man in dieser bequemen Haltung und freut sich, dass man jemanden gefunden hat, der einem geholfen hat, die Ehe oder Beziehung beenden zu können, ohne sich über sich selbst Gedanken machen zu müssen. 


Und wenn man damit Geld verdienen kann, gibt es immer mehr spitzfindige Geschäftsleute, die das sofort erkennen und einen Online-Kurs anbieten. Doch wer wirklich eine solch traumatische Erfahrung gemacht hat, braucht eigentlich eine 1:1 Betreuung eines ausgebildeten Therapeuten und müsste bereit sein, sich mit den eigenen Schatten auseinanderzusetzen. Doch warum sollte man das kaufen, wenn der Online-Kurs Hilfe verspricht und nur einen Bruchteil kostet? 


Wer billig kauft, kauft zweimal.


Auf einmal ist der Selbstwert, der sonst so sehr an Geld gebunden war, nicht mehr da. Und es wird bezweifelt, dass man Hilfe braucht. Das mag in vielen Fällen tatsächlich auch so sein, weil es eben sehr häufig keine toxische Beziehung ist und man selbst sehr gut weiß, dass man kein Engelchen ist. Aber oft ist es eben doch nur die altbekannte Abwehr, um keine Hilfe anzunehmen. Denn Hilfe annehmen ist für viele Menschen das größte Problem, da sie sich dann krank oder nicht vollkommen fühlen. Doch nur wer eine Einsicht hat, dass es wirklich ein Problem ist, welcher Art auch immer, sucht sich die Hilfe.


Das Schlimme daran ist aber nicht, dass manche Online-Kurse oder andere Hilfen anbieten, sondern, dass sie wahrhaft suchende Menschen in ihrem Vertrauen beschädigen, sodass diese kaum noch Hoffnung haben, jemals jemanden zu finden, dem sie vertrauen können. Denn es ist bereits kein Geheimnis mehr, dass bis zu 97 % einen Online-Kurs vorzeitig abbrechen.


Ich habe schon etliche Gespräche mit Betroffenen geführt und weiß, dass sie oft die Überzeugung mitbringen, dass ihnen sowieso niemand helfen kann. Nicht selten musste ich zuerst an dieser Barriere mit ihnen arbeiten, um überhaupt an das eigentliche Problem kommen zu können. Das bedeutet für die Betroffenen oft längere und häufigere Sitzungen und das belastet das Portemonnaie. Doch wenn ich den Schaden, den andere angerichtet haben, beseitigen muss, kann ich das auch nicht kostenfrei machen. Und das muss man als Betroffener einfach verstehen.


Es geht also hier um Differenzierung! Nicht alle Coaches und Therapeuten oder auch andere Anbieter, wie Influencer und Content Creator, sind gleich. Es gibt hier immer eine Palette von bis und deshalb ist es auch so schwer für uns, im Social Media adäquate Entscheidungen zu treffen. Denn in einer Welt, in der wir sehr leicht getäuscht werden können, hat Vertrauen kaum eine Chance.


Jedoch wenn man sich der Mechanismen bewusst wird, fängt man an, den Content anders zu sehen und zwischen den vielen Lügen und Verführungen hindurch zur Wahrheit zu schauen. Man kann es schaffen, sich darauf zu trainieren, nur wenig Zeit im Social Media zu verbringen und ganz bewusst sich nur mit denen zu verbinden, die echt, natürlich und nahbar sind. Und das gilt es zu prüfen! Wir müssen alle lernen, eine unechte Verbindung von einer echten zu unterscheiden.


Und das geht am besten immer noch im persönlichen Kontakt. Und wenn dieser nicht vor Ort erfolgen kann, ist es zumindest per Videochat möglich und hier hat man auch alle Hauptsinne beieinander. So fällt es deutlich leichter, das Gegenüber möglichst ohne Vorurteile erst einmal kennenzulernen. Viele meiner Kolleg:innen und ich bieten deshalb kostenfreie Erstgespräche an, was sich durchaus, gerade bei sehr persönlichen Themengebieten, als sehr hilfreich für beide Seiten herausgestellt hat. Diese Gespräche dienen einer absolut wertfreien und ergebnisoffenen Kommunikation. 

Aber auch hier gibt es die schwarzen Schafe, die den potenziellen Kunden am Ende des Gesprächs zu einer Entscheidung drängen. Aus psychologischer Sicht ist das absolut verwerflich, da es für Menschen immer wichtig ist, das Gehörte noch einmal zu überdenken, und gerade wenn es um höhere Summen geht, die Entscheidung nicht ad hoc zu fällen. Daran erkennt man einen guten Coach oder Therapeuten. Denn diese haben solche Verkaufstechniken gar nicht nötig.

Ich persönlich würde bei niemandem etwas kaufen, der mich noch im ersten Gespräch zu einem Kauf drängt.


Da wir alle nur Menschen mit Gefühlen sind, haben diese Abwehrreaktionen auch Folgen für den, der Hilfe anbietet und sich zum Dank beleidigen lassen muss.


Was lernt die helfende Person in ihrem Unterbewusstsein?


  1. Meine Hilfe wird bestraft.

  2. Ich werde komplett falsch verstanden.

  3. Ich werde in die Ecke eines Verkäufers (was für einen guten Therapeuten nicht das Gleiche ist) gestellt, weil ich Hilfe anbiete.

  4. Ich darf niemandem zeigen, dass ich Mitgefühl und eine Lösung habe.

  5. Ich helfe niemandem mehr, es sei denn, sie fragen mich danach.

  6. Der Andere will sein Problem gar nicht lösen, sondern selbst nur etwas bekommen: Aufmerksamkeit! Follower! Verkäufe! Geld!


Letzteres ist ein Tiefschlag und der Abgesang für alle, die Hilfe geben könnten! Denn es ist das, was man selbst oft aus "Notwehr" vorgeworfen bekommt und so schließt sich dann der Kreis. Die Hilfe brauchen, erhalten sie nicht mehr. Und die wirklich gute Hilfe anbieten, bleiben im Hintergrund und warten darauf, dass jene, die ihr Leid erkennen, sich umdrehen und selbst nach Therapeuten und Coaches suchen. Ja, vielleicht sind sie auch auf Social Media, aber vielleicht sind es genau die, die nicht die meisten Follower haben oder nicht auf einer Plattform werben. Hier darf man auch besonders den Leisen eine Chance geben. Sie können meist mehr als erwartet.


Liebe:r Leser:in, ich hoff, es fällt gerade etwas auf.


Was dran steht, ist oft nicht drin. Aber wenn man sich die Mühe macht, zu schauen, was drin ist, kann man wahre Wunder erleben. Und die wiederzusehen, ist doch ein sehr schönes Lebensziel, oder?


Denn die Wahrheit ist, dass wir immer auf andere aus unseren Erfahrungen und Verletzungen heraus reagieren. Und wenn wir oft von Therapien, Coaching oder anderen angebotenen Hilfen enttäuscht waren, so heißt das nicht, dass es nicht dennoch Hilfe gibt.


Denn vielleicht war es tatsächlich die fehlende Verbundenheit, die den Erfolg der Therapie oder des Coachings sabotiert hat? 


Das zerstörte Vertrauen in die Menschen, die helfen können, hat leider auch eine spirituelle Komponente, die ich aus aktuellen Gründen auch noch ansprechen möchte. 


Wir leben in der Zeit großer Umbrüche und Veränderungen, die dazu führen werden, dass unser Leben auf der Erde sich drastisch verändern wird. Und in welche Richtung es sich verändern wird, hängt auch davon ab, was die Menschen wirklich wollen.

Doch wenn man durch Medien abgelenkt ist, seine eigenen Gedanken, seine Vorstellungen und seine Gefühle zu ergründen, ohne andere zu übernehmen, kann es schwer werden. Dann wird man, ohne es zu bemerken, einfach in eine Welt gelenkt, die man später vielleicht nicht mehr will. So bekommen Kräfte in unsrer Welt das, was sie wollen, ungeachtet der großen Maße, die wie in Trance einfach mitmacht.


Genau aus dem Grund stehen ältere Menschen oft kopfschüttelnd da und sagen: Früher war alles besser.


Es kann sein, dass sie damit etwas übertreiben, denn es gibt ja auch ein Früher, was sich wohl kaum jemand zurückwünscht. Und doch gibt es darin eine spirituelle Botschaft. Nämlich die, dass es schon immer so war, dass wir mitentscheiden konnten, in welcher Welt wir leben wollen. Und wir haben uns immer schon manipulieren lassen, das mitzumachen, was die breite Masse tut, denkt und für richtig hält. Dafür gibt es sehr viele negative Beispiele.


Uns muss klar sein, dass unser Unterbewusstsein ein Verallgemeinerungsproblem hat. Es gleicht nämlich ständig reinkommende Daten und Emotionen mit den vorhandenen ab und löst Reaktionen aus, die sehr unbewusst sind. Und somit reagieren die Menschen, völlig nachvollziehbar und fast schon planbar im Social Media, genau wie im restlichen, physischen Leben, auf ihre eigenen Erfahrungen. Deshalb sind sie jetzt schon von KI und AI leicht zu lenken, da sie mit genau diesen Daten arbeiten.



Virtuelle Welten, virtuelle Realität, Pro und Contra von virtuellen Welten, Gefahr bei Konsum digitaler Medien und virtueller Welten


Und das hat eine enorme Wirkung:


  1. Menschen verlieren den Kontakt zur Realität und können das Eine vom Anderen nur schwer unterscheiden.

  2. Menschen reduzieren ihr Mitgefühl bzw. selbst wenn sie es noch haben, erlauben sie sich nicht, es zu zeigen oder auch Hilfe anzubieten, aus Angst vor Angriffen.

  3. Menschen werden geistig und körperlich krank. Nicht nur wegen der wenigen Bewegung, die Social Media Konsum über Stunden hervorruft, sondern auch durch die nicht verarbeiteten Emotionen, die man permanent im Körper hat.


Das sind natürlich nur die Extreme. Das große Feld liegt in der Mitte, so dass sich nicht jeder Mensch damit identifizieren wird.


Social Media ist natürlich nicht nur schlecht. Es gibt auch wundervolle Posts, die zur Heilung der Herzen beitragen können. Ich sehe auch sehr viele Content Creator, die vorrangig tiefgründige Posts und Videos anbieten, damit nachgedacht werden muss. Doch hier entscheidet eben der User, was er oder sie für gut befindet.


Und genau hierin liegt unsere Chance.


Wir werden technische Geräte, Social Media und andere Medien wohl kaum mehr abschaffen können, es sei denn, es kommt zu einem Ausfall der Satelliten und die Menschen werden gezwungen, sich mit sich selbst zu beschäftigen, was ich mir manchmal heimlich wünsche. 

Die digitale Welt gehört zu unserer heutigen Welt dazu, aber was wir tun können, ist, selbst zu reflektieren, was wir in diese Plattformen hineingeben und wie wir auf die Kommentare von anderen reagieren.


Und wer wirklich Hilfe bei einem Problem sucht, wird sich aufmachen und jemanden finden. Ob über Social Media oder andere Wege, spielt dabei keine Rolle. Aber es ist unabdingbar, um ein Problem zu lösen, zunächst selbst zu erkennen, dass es da ist und die Suche nach der richtigen Lösung in den eigenen Fokus zu stellen. 


So war es eigentlich schon immer! Denn der Medizinmann musste seinen Kunden nichts verkaufen und er musste auch keine Werbung machen. Sie kamen, wenn sie Hilfe brauchten, weil sie erkannten, dass sie so nicht weiterleben konnten. Und mir ist vollkommen klar, dass das die Marketing-Agenturen, die im Social Media einen Großteil der Umsätze generieren, in die Pleite führen würde. Darüber darf nun jeder Konsument auch mal nachdenken. Denn das eigene Konsumverhalten hat enormen Einfluss auf die Qualität der sozialen Medien und deren Fortbestehen im Allgemeinen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die sozialen Medien zu einem Ort verwandeln können, wo wir tatsächlich sehr gute Informationen bekommen und gleichzeitig etwas geben können, was den Wert davon richtig stellt. Und so wird es wieder einmal um die Bewusstwerdung des Menschen selbst gehen.


Man muss Social Media nicht verlassen, das Handy aus dem Fenster werfen und in den Wald ziehen, wenn man lernt, den Konsum bewusst zu steuern und das eigene Unterbewusstsein sowie den Algorithmus darauf zu trainieren, nur das zuzulassen, was sich nach einer echten Verbindung anfühlt. Dies zu unterscheiden, wird der Schlüssel sein, womit man die Welt von morgen ohne Realitätsverlust erleben wird. 


Wie kann man selbst zu einer positiven Entwicklung von Social Media beitragen?


Zuerst sollte man sich eine zeitliche Begrenzung pro Tag setzen, wie lange man im Social Media sein möchte. Ich empfehle nicht mehr als 30 Minuten, die man auf zweimal 15 Minuten aufteilt. Da bieten manche Plattformen sogar Timer an, die einen daran erinnern, dass die Zeit um ist, oder es Schlafenszeit ist. Diese Zeiten gelten lediglich für den Konsum, nicht für Content-Erstellung, die natürlich weitaus mehr Zeit benötigt.


Des Weiteren empfehle ich, sollte man sich von einem Beitrag positiv oder negativ emotional angesprochen fühlen, sich erstmal ein paar wichtige Fragen zu stellen, BEVOR man reagiert. 


  1. Was für eine Emotion löst das gerade bei mir aus?

  2. Was mache ich mit meiner Emotion?

  3. Ist es überhaupt nötig, auf den Kommentar zu reagieren? 

  4. Was ist mein Ziel mit meiner Reaktion?

  5. Ist das Ziel liebevoll? 

  6. Könnte ich jemanden mit meinen Worten verletzen?


Wenn man einen Kommentar erhalten hat, der eine Information enthält, die einem noch nicht bewusst war, sollte man kurz innehalten und sich fragen:


  1. Was hat das mit mir zu tun? 

  2. Ist da was Wahres dran? - Und da ganz ehrlich mit sich sein!

  3. Welche Emotion löst das in mir aus? 

  4. Wie gehe ich mit dieser Emotion um?

  5. Wie reagiere ich darauf?

  6. Antworte ich, oder nicht? Beides ist erlaubt!


Da im Social Media unsere Sinne stark eingeschränkt sind, wir also bei einem Kommentar nicht die für uns so essenziell wichtigen Körpersignale empfangen, kann es passieren, dass andere sich von bestimmten Worten oder auch einer Art und Weise zu schreiben, emotional getriggert fühlen. Deshalb überlege ich immer zweimal, ob und was ich sage.


Hier kann es hilfreich sein, die Worte und Satzstellung sehr bewusst zu wählen und lieber einen längeren Text zu verfassen, um etwaige Missverständnisse direkt anzusprechen und anderen damit den Wind aus den Segeln zu nehmen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, auch wenn es mich mehr Zeit kostet.


Kurze, unüberlegte Kommentare, sollten sie nicht einfach nur eine positive Zustimmung enthalten, werden manchmal negativ aufgefasst, was von manchen Verfassern offensichtlich auch gewollt ist. Hier gilt das Motto: Hauptsache Aufmerksamkeit - es ist egal, ob positive oder negative. Das beweist allerdings nur, wie viel Hilfe dieser Mensch eigentlich braucht. Und wäre er oder sie sich dessen bewusst, würde man das Geschriebene freiwillig löschen. 


Sollte man sehr negative Kommentare erhalten, braucht es also vor allem zweierlei:


  1. Im Anderen sehen, wie wenig von dem, was man sagen wollte, angekommen ist und dass er oder sie aus einer eigenen Erfahrung heraus reagiert.

  2. Vergebung.


Frau liegt im Gras, tiefe Erdverbundenheit, Erdung, Verbindung mit Mutter Natur aufnehmen, Digital Detox


Nur so kann Social Media für uns ein Ort echter Verbundenheit werden. Das ist die Verantwortung, die tatsächlich jede/r von uns tagtäglich mitträgt. Und so können wir mittels Social Media sogar lernen, unsere Emotionen bewusster zu fühlen und gemeinsam daran zu wachsen. Es bietet uns bei all den Gefahren für Leib und Seele auch genau die Heilwege an, die wir brauchen, um mit diesem Medium in eine großartige Zukunft gehen zu können.


Was ich allen empfehle, um Social Media in einem gesunden Maß zu nutzen:


  1. Jeden Tag mindestens eine Stunde bewusst Kontakt mit Mutter Erde aufnehmen. Das heißt, sich in der Natur aufzuhalten, z.B. spazieren zu gehen, ohne Handy und Ablenkung, gerne auch allein, um Stille zu erfahren.

  2. Jeden Tag bewusst Zeit mit der Familie, dem/der Partner:in zu verbringen und etwas absolut Analoges zu tun, wie Brettspiele spielen, echte Bücher lesen und sich gegenseitig Witze erzählen, sich gegenseitig in den Arm nehmen - einfach so - wortlos. Oder auch mit liebevollen Worten.

  3. Wenn man viel am PC oder Laptop arbeitet, nimmt man jede Stunde mindestens 5 Minuten am Stück eine grüne Pause, indem man entweder ins Grüne aus dem Fenster schaut, oder wenn da nicht viel grün ist, eine grüne Zimmerpflanze auf dem Schreibtisch mit dem Blick fixiert. Das entspannt die Augen und das Nervensystem.

  4. Jeden Tag mindestens 3 Minuten in die eigenen Augen im Spiegel schauen und sich dabei bewusst anlächeln. Das gibt Lachfältchen und regt das Gehirn an, positive Vibes in den Körper zu senden. So werden Emotionen verarbeitet und negative Informationen berichtigt. 

  5. Schreibe auf Post-its: Ich liebe mein analoges Leben. Verteile sie im Haus und erinnere dich so daran, dass du das Handy weglegst.

  6. Alle paar Wochen einen Tag und alle paar Monate mindestens eine Woche digitales Detox einlegen und nicht ins Social Media gehen. Das kann man in Form einer Reise machen, aber es geht auch von daheim, indem man das Handy in eine Box legt und darauf schreibt: Nur im absoluten Notfall!

  7. Jeden Abend bewusste Emotionsverarbeitung vor dem Zubettgehen. Dabei geht es um das Auflösen von angestauten Emotionen des Tages im Körper. Wie das geht, erfährst du bei mir.


Fazit:

Social Media war mal ein Werkzeug, um zu Menschen Kontakt zu halten, die weit weg wohnen, die man aber aus dem physischen Leben schon kannte. Darüber hinaus ist es eine sehr gute Möglichkeit, sich mit neuen Menschen zu vernetzen, die man noch nicht kennt, aber ähnliche Interessen haben. Heute ist es auch für viele Menschen eine Geldquelle geworden, wogegen generell nichts einzuwenden ist, sofern die Angebote ethisch vertretbar sind. 

Doch es birgt eben auch sehr viele Gefahren für unsere natürliche Wahrnehmung sowie unser wichtigstes Lebenselixier: die wahre Verbundenheit. 


Letzteres sollte unser aller Ziel sein, um die digitale Welt an den Platz in unserem Leben zu rücken, wo sie hingehört - weit hinter all den physischen Erfahrungen, die das Leben uns bietet.


Dieser Text wurde ohne KI und AI erstellt und ist meine persönliche Sichtweise, die keine Allgemeingültigkeit darstellt und größtenteils auf meinen Erfahrungen, sowie der meiner Kunden, beruht.

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