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Gebrochenes Herz heilen: Wege der Selbstfürsorge


Wem ist es nicht schon so gegangen... Eine Partnerschaft geht zu Ende und egal ob man es selbst beendet hat oder der Partner, es tut einfach weh. Nichts kann so Kräfte zehrend sein, wie ein gebrochenes Herz. Und dabei meine ich noch nichtmal nur den übertragenen Sinn. Denn Wissenschaftler haben bereits herausgefunden, dass Menschen, die gerade eine Trennung durchleben, tatsächlich Risse oder Einkerbungen im Herzmuskel haben. Diese wurden mittels bildgebender Verfahren sichtbar gemacht. Auch das gebrochene Herz von vor über 10 Jahren konnte man so sichtbar machen, denn der Herzmuskel weist an den Stellen eine Narbe auf.


Das es nicht besonders gesund ist, das Herz so zu belasten, muss ich niemandem erklären. Es ist nicht nur das Organ, was uns am Leben hält, es ist auch der Sitz unserer tiefen Emotionen. Insbesondere DER Emotion, die wir Liebe nennen.


Rein körperlich betrachtet, ist es also nicht wünschenswert, sich das Herz brechen zu lassen und deshalb möchte ich hier Wege aufzeigen, wie Du Dein Herz heilen kannst und vor allem Deinen Frieden findest, mit der Trennung.


Erlaube dir, zu trauern:


Wenn wir einen geliebten Menschen durch eine Trennung verlieren, und damit meine ich insbesondere die Art von Trennung wo man sich nicht mehr wiedersehen will, ist das für unser Unterbewusstsein identisch mit dem Tod dieses Menschen. Es ist ein Gefühl der Hilflosigkeit und nicht selten sogar Hoffnungslosigkeit, das sich im Prozess des Trauerns einstellen kann.

Diese Gefühle und den damit verbundenen Schmerz zuzulassen, ist essentiell wichtig, um den Prozess erfolgreich zu durchlaufen. Viele Menschen bleiben in der Trauer stecken und ziehen aus dem, was passiert ist, die falschen Schlüsse. Dabei geschieht es häufiger, das insbesondere Frauen aus toxischen Beziehungen nie wieder einen Mann wollen und sich ganz und gar verschließen. Doch das ist ein Zeichen dafür, dass die Trauer, die in Phasen auch durchaus Wut hervorrufen kann, nicht angeschaut und zugelassen wurde, sondern lediglich an ihr festgehalten wird.

Trauere um den Verlust und erlaube dir, zu weinen, wütend zu sein oder dich traurig zu fühlen. Diese Gefühle sind Teil des Heilungsprozesses und ermöglichen es dir, dich von innen heraus zu regenerieren. Es ist völlig normal, dass sie am Anfang geballt auftreten und auch von Stunde zu Stunde, später von Tag zu Tag und noch später von Woche zu Woche wechseln, immer wieder kommen, um langsam abzuebben. Bleibe dabei immer im vollen Mitgefühl, dir selbst gegenüber. Wohlwissend, dass das alles zum Heilungsprozess deines Herzens dazugehört.


Nimm dir Zeit für dich selbst:


Widme bewusst Zeit und Energie der Selbstfürsorge. Verwöhne dich selbst mit Aktivitäten, die dir Freude bereiten, wie zum Beispiel Lesen, Spazierengehen in der Natur, Malen, Kochen oder Yoga. Diese Aktivitäten können dir helfen, dich zu entspannen, Stress abzubauen und deine Stimmung zu verbessern. Wenn dir danach ist, triff dich mit Freunden und Verwandten. Sprich über Dinge, die nicht ausschließlich um dieses Thema kreisen damit Du auf andere Gedanken kommst.


Suche Unterstützung bei Freunden und Familie:


Sprich über deine Gefühle und Sorgen mit vertrauenswürdigen Freunden oder Familienmitgliedern. Der Austausch kann entlastend sein und dir helfen, dich verstanden und unterstützt zu fühlen. Manchmal hilft es auch, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wie zum Beispiel eine Coaching, um dich durch diesen Prozess zu begleiten. Denn jemand, der von aussen auf die Situation schaut, kann oft schneller Lösungswege aufzeigen und dir durch professionelle Methoden helfen, deine Emotionen schneller zu verarbeiten. So kann man mittels Hypnose den Trauerprozess deutlich verkürzen und dich schnell wieder in eine positive Lebenseinstellung zurück bringen.


Reflektiere und lerne aus der Erfahrung:


Ein gebrochenes Herz kann eine Gelegenheit sein, über dich selbst und deine Bedürfnisse nachzudenken. Vielleicht hast du einen Teil von dir in der Beziehung verleugnet, oder ihm zu viel Raum gegeben, so dass es deinen Partner eingeengt hat.

Nutze diese Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen, deine Stärken zu erkennen und mögliche Wachstumschancen zu identifizieren. Hier ist Wahrhaftigkeit gefragt. Denn nur die Schuld beim Partner zu suchen, bringt niemanden in die Heilung.

Reflektiere über vergangene Beziehungen und nimm dir vor, in Zukunft gesündere Entscheidungen zu treffen. Es kann sein, dass dir hierbei auffällt, dass du mehrfach schon früher Stoppschilder in der Beziehung übersehen hast. Mach dir hier bitte bewusst, dass das völlig menschlich ist und davon zeugt, dass Du sehr lange an diese Beziehung und den Menschen an deiner Seite geglaubt hast. Das ist durchaus sehr positiv!

Ausserdem gibt es für eine Trennung schlußendlich immer einen bestimmten Zeitpunkt. Wenn er vorher noch nicht erreicht war, brauchst du dir nun keine Vorwürfe zu machen, dass du nicht vorher gegangen bist. Ebenso ist es, wenn dein Partner dich verlassen hat. Auch hier ist es wichtig, sich klar zu machen, das für den Moment alles so zu akzeptieren, heilsamer ist, als sich daran aufzureiben.


Mache daraus einen Anfang:


Wenn du ausziehen und neu anfangen musst, mache daraus einen Anfang und kein Ende! Denn ein Auszug bringt auch viele neue Chancen und Lebensumstände, die dir später mit Sicherheit zu Gute kommen. Du hast immer die Wahl, wie du eine Situation beurteilst.

Du kannst im Leid verharren und damit den Partner zu deinem erklärten Feind/ dem Täter machen, oder dich davon lösen und dich auf den Aufbau einer neuen, schönen Homebase konzentrieren.


Schaffe positive Routinen:


Beginne in deinem neuen Zuhause direkt neue Routinen zu etablieren, die deine Lebensfreude anheben. Wenn du sonst Yoga gemacht hast, praktiziere wieder täglich, am Besten gleich morgens, um dein Energieniveau anzuheben. Achte auf ausreichenden Schlaf, um geistig klarer und fitter zu sein, denn das ist insbesondere in emotional herausfordernden Zeiten enorm wichtig. Und gib deinem Körper die beste Nahrung, damit er das Herz auch physisch heilen kann. Hierzu braucht er Vitalstoffe und Vitamine sowie ausreichend Zellbildende Nährstoffe damit die Risse in deinem Herzen gekittet werden können. So bleibt dein Herzmuskel fit und hält trotz der Narben lange durch. Auch kann es hilfreich sein, dein Mikrobiom aktiv auf Vordermann zu bringen. Denn die Emotionen werden im Darm verarbeitet und genau wie die Nahrung braucht dein Darm bestimmte Bakterien, um auch die Emotionen verarbeiten zu können. Hier sei gesagt, dass die materielle Ebene stets auf die geistige folgt. So ist es sehr gut, wenn du dir der Vorgänge in deinem Körper bewusst wirst und ihn bei der Selbstheilung aktiv unterstützt. Auch kann Meditation helfen, in der du aktiv Energie in dein Herz schickst, um es zu heilen.



Gib dir Zeit und sei geduldig mit dir:


Jeder Heilungsprozess benötigt Zeit. Sei geduldig mit dir selbst und erkenne an, dass es Höhen und Tiefen geben kann. Vermeide es, dich selbst zu drängen oder dich mit anderen zu vergleichen. Jeder Mensch heilt in seinem eigenen Tempo. Es gibt Menschen, die nur wenigen Wochen brauchen, um emotional frei zu werden und andere brauchen Monate. Hier gibt es kein Geheimrezept, jedoch haben meine Erfahrungen in meiner jahrelangen Zusammenarbeit mit trauernden Menschen gezeigt, das es durchaus hilfreich ist, mittels Hypnose zu unterstützen.

Hierzu braucht es vor allem eines: den Willen die eigenen Anteile zu erkenne und zu integrieren sowie die des Partners so stehen lassen zu können. Meist ist es eine Erklärung, die der Verstand will, und diese kann man mittels Hypnose auch finden. Denn alles ist Geist - auch der deines Partners ist mit dir verbunden. Deshalb kannst du alle Antworten auf deine Fragen in dir finden.


Fazit:

Ein gebrochenes Herz zu heilen erfordert Zeit, Selbstfürsorge und Unterstützung. Sei sanft zu dir selbst und erlaube dir, durch diesen Prozess zu gehen. Mit der Zeit wirst du feststellen, dass du gestärkt und offener für neue Möglichkeiten bist. Vertraue darauf, dass du über diese Erfahrung hinwegkommst und in der Lage bist, wieder Liebe und Glück in dein Leben zu lassen. Und eines möchte ich dir gern mit auf den Weg geben:


Glaube weiter an die Liebe!


Hinweis: Wenn du das Gefühl hast, dass du mit deinem gebrochenen Herzen nicht alleine fertig wirst oder Unterstützung bei der Bewältigung benötigst, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich bin gern an deiner Seite!

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