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Erektionsstörung: Was Frau tun kann, wenn es im Bett nicht klappt?

Sexualität hat für jeden Menschen eine andere Gewichtung innerhalb einer Beziehung. Jedoch zeigen Studien, dass die meisten Menschen die gemeinsam gelebte Intimität für enorm wichtig halten. Mit zunehmendem Alter kann es passieren, dass insbesondere Männer von sexuellen Funktionsstörungen betroffen sind, wovon die Erektionsstörung am häufigsten vorkommt.

Und dabei leiden Frauen mindestens genauso mit ihrem Partner, da sie selbst betroffen sind. Hier kann sich schnell ein Gefühl der Hilflosigkeit bis hin zu Schuld und Scham ausbreiten, was die intimen Begegnungen mit der Zeit nur noch mehr erschwert. In meinem Blog Artikel möchte ich darüber informieren, was Frau tun kann, wenn der Partner eine Erektionsstörung hat und welche Möglichkeiten bestehen, die Freude im Bett doch noch zu erhöhen.


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Intimität ist für jede Liebesbeziehung wichtig (Foto von Wix)

Zunächst sei gesagt, dass es unterschiedliche Gründe für diese Art der Störung geben kann. Körperliche Gründe können Rauchen, zu viel Alkoholkonsum, eine falsche Ernährung oder mangelnder Schlaf sein. Diese Gründe sind mit einem Mediziner zu erörtern und aus meiner Sicht immer vor einer psychischen Untersuchung abzuklären. Sollte dies alles keine gewünschte Veränderung bewirken, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, seit wann das Problem besteht und in welchem Zusammenhang es regelmäßig auftritt. Ist ein Muster zu erkennen? Gibt es bestimmte Gedanken oder Gefühle, die dein Partner kurz vor dem Verlust der Erektion hat? Braucht er bestimmte Bilder oder Fantasien, um sich erregt zu fühlen und wenn ja, gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verlust der Erektion und diesen Fantasien? Es könnte bei Letzterem sein, dass er nur bei bestimmten Bildern oder tatsächlichen Handlungen seine Erektion behält, während sie bei Ausbleiben dieser Handlungen oder Bilder verloren geht. Dann wäre für dich zumindest die Chance darin, diese Bilder und Handlungen abzufragen und entsprechend auf ihn einzugehen, sodass er sich mehr gesehen und gehört fühlt und du seine intimen Wünsche erfüllst. Das sollte natürlich immer nur passieren, wenn du diese Fantasien gern mit ihm teilst und auslebst und es dir ebenso Freude macht. Sollte die Erektionsstörung bereits lange bestehen oder sich schleichend verschlimmert haben, kann es neben den körperlichen Gründen durchaus auch eine psychische Ursache haben, die es lohnt, zu ergründen. Vielen Männern ist nicht bewusst, wie sehr sie die sexuelle Funktionsstörung als Mittel zur Selbstregulation nutzen. So kann Mann sich vielleicht im Leben überfordert fühlen und dies nicht zeigen wollen. Im Bett jedoch tritt diese Überforderung dann in Form der Erektionsstörung zutage. Das ist nur ein Beispiel. Die Ursachen können sehr vielfältig und individuell verschieden sein.


Eine Erektionsstörung mit psychischen Ursachen ist meist Folge unterbewusster Überzeugungen, die im Dunkeln liegen.


Das Unterbewusstsein reguliert den gesamten Körper. Alle Vorgänge finden unbewusst statt und deshalb sind sie automatisch. Ist ein Vorgang, wie die Erektion des Mannes, gestört, lohnt sich durchaus der Blick ins Unterbewusstsein und die Frage: "Was habe ich erlebt, gedacht oder/und gefühlt, sodass ich eine Erektionsstörung entwickelt habe?". Da der Grundstein für die persönliche Sexualität in der frühen Kindheit gelegt wird, ist dem Tagesbewusstsein, welches lediglich fünf Prozent des Gesamtbewusstseins ausmacht, eine oder mehrere Erfahrungen, die zu der späteren Störung geführt haben, meist nicht bewusst. Alles, was vor dem 7. Lebensjahr eines Menschen geschehen ist, ist nicht im Tagesbewusstsein abrufbar, es sei denn man ist sehr innen zentriert und kann sich leicht in Trance versetzen, während man die Augen offen hat. Da viele Menschen dies zwar unbewusst mehrfach am Tag tun, ist es dennoch selten, dass man allein auf die Lösung des Rätsels kommt. Dazu ist Hypnose ein geeignetes Mittel und kann helfen, diese versteckten Informationen freizulegen. Sind sie sichtbar, kann man sich um die Bedeutung kümmern, die das Unterbewusstsein diesen Situationen gegeben hat. Denn diese sind es, die dafür Sorge tragen, dass bestimmte körperliche Vorgänge gestört sind.


Es ist die Bedeutung, die uns verletzt!


Ändert man die Bedeutung einer früheren Erfahrung und bringt Licht ins Dunkel, kann der Körper neue Informationen vom Unterbewusstsein bekommen und diese nach und nach umsetzen. Da dies ein Umlernen im klassischen Sinne ist, braucht es etwas Zeit. Auch wenn achtzig Prozent der Arbeit bereits während der Hypnose erledigt ist, braucht es danach noch ein paar Wochen, in der integrativ gearbeitet wird. Das bedeutet, dass eine persönliche Audio als Unterstützung und Stimulation für das Gehirn jeden Abend gehört werden sollte. So lernt es, die alten Vernetzungen nicht mehr zu nutzen und stattdessen neue zu setzen. Sind diese nach drei bis vier Wochen stabil, beginnt das Gehirn sie automatisch zu nutzen in Verbindung mit bestimmten Berührungen oder Vorstellungen, die wir als Anker während der Hypnose bereits installiert haben. Anders als bei einem Computer, bei dem eine einmalige Programmierung sofort funktioniert, kann es beim Menschen ein paar Tage bis mehrere Monate dauern, bis die neue Überzeugung ihre gewünschte Wirkung voll entfaltet.


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Heiße Küsse (Foto von Wix)

Hier kommst DU als die Partnerin ins Spiel. Denn wenn es gelingen soll, dass dein Partner sich in den schönsten Stunden zu zweit wieder gänzlich entspannt, braucht es sehr viel Fingerspitzengefühl und ein Mehr an Verständnis für ihn. Am Hilfreichsten ist es, wenn ein Paar gemeinsam daran arbeitet und du weißt, welche Anker dein Partner hat. Diese sind dann positive Stimulationen, die seine sexuelle Erregung erhöhen und auch die Standfestigkeit verbessern können. Je häufiger ihr das während der Umlernphase miteinander nutzt, desto besser kann sein Gehirn das Neue akzeptieren und integrieren. Zudem hat dein Partner sofortige Erfolgserlebnisse und kann sich von Mal zu Mal besser entspannen und den Sex wieder voll und ganz genießen. Das bedeutet für dich, dass du während dieser Wochen verstärkt auf die Signale achten und selbst in die Aktion gehen darfst. Auch wenn wir Frauen uns gerne fallen lassen, so ist es anfangs wichtig, dass du ihn in seinem Weg unterstützt. Je besser das funktioniert, desto schneller wird auch deine Sexualität wieder das Niveau erreichen, wie du es dir wünschst.


Fazit:

Erektionsstörungen können, neben körperlichen Gründen, auch durch unterbewusste Vorgänge, Überzeugungen und Bilder verursacht werden. Diese kann man mittels Hypnose und Coaching ans Licht bringen und positiv beeinflussen, sodass es leichter wird, die Erektionsstörung zu überwinden. Eine Mitarbeit beider Partner erleichtert diesen Weg deutlich und kann die Beziehung und das Band zwischen den Partnern stärken. Dein Partner und du wollt euch über den Weg in eine erfülltere Sexualität informieren?

Bucht euch jetzt ein virtuelles Erstgespräch und lasst euch beraten.


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